Es fuehlt sich komisch, weil so gar nicht hektisch an, heute ist mein letzter Tag in Kathmandu. Souvenirs und Geschenke sind fast alle gekauft, Papierkram erledigt. Ich kann dem Tag gelassen entgegenschauen und frage mich, was ich heut noch machen werde. Bei 12 Grad ohne Sonnenschein macht der "Garden of Dreams", den ich immer noch nicht besucht habe, wahrscheinlich auch keinen Spass. Heute Abend werde ich nochmal durch Thamel streifen, und um 19Uhr Abschiedsessen gehen im "Yak Cafe". Verrueckt wie schnell die Zeit verging. Ich habe das Gefuehl, ich waere viel laenger hier gewesen als nur 8 Wochen.
Gestern Abend habe ich mit der Mamu zusammen Momos gemacht...bei Kerzenschein, weil der Strom mal wieder abgestellt wurde. Es war super nett und im Anschluss so super lecker. Ich glaube, ich werde alsbald nach Heimkehr in Berlin eine Momoparty machen. Es hat mich an die Erzaehlungen meines Vaters von den Pelmeni-Parties seiner Studienzeit erinnert. Ueberhaupt ist es spannend, wie sich russische Pelmenis, chinesische Dumplings und tibetische (jetzt nepalesische) Momos aehneln und unterscheiden: alle drei sind gefuellte Teigtaschen, die gedampft oder gekocht werden, die Fuellungen aber koennten nicht unterschiedlicher sein.
Der Pauli befindet sich waehrend ich mich das letzte Mal auf den Weg ins Krankenhaus mache in der Luft, im Flieger nach Singapur. Ich druecke die Daumen und hoffe, dass wir beide uns gesund in Perth Airport wiedersehen.
Der naechste Eintrag dann aus Perth...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen