Freitag, 2. Oktober 2009

Rund um Dashain Part I

Ich kann die Photos aus einem mir unerfindlichen Grund nicht reinstellen. Versuch' gleich noch mal separat.

Ja, es war einfach nur geil: die herrliche Luft der Berge, die Abgeschiedenheit und so weiter (das Essen haette noch deutliche Verbesserungsmoeglichkeiten gehabt).

Aber von vorn: zuerst war ja da die OT Party am Donnerstag Nachmittag....Nachmittag: 13Uhr, ohne Alkohol im OP-Trakt. Bitte diese Daten im Auge behalten. Es wurde naemlich ne richtig fette Party mit lecker Nepali-Essen, jeder Menge Chirurgen, OP-Assistentinnen und Abgehotte. Der Chef der Chirurgie war dabei der hartnaeckigste Taenzer, der auch sofort klar machte, dass Ole und ich den Raum nicht verlassen wuerden, ohne wenigstens einmal mit ihm getanzt zu haben. Kaum war mein Teller leer und der Bauch platzend voll, konnte ich mich auch schon tatsaechlich nicht mehr wehren und fand mich in der Mitte des Raumes tanzend mit dem Chef wieder. Zu nepalesischer Musik versteht sich. Er wild gestikulierend. Alle Anderen lachend tarren. Kann man sich ja vielleicht vorstellen wie ich mich da fuehlte.

Im Anschluss dann nach Bhaktapur im hoffnungslos vollen Bus.....und oh auf dem Weg noch einen netten Nepali kennengelernt, der auf den Malediven im Hotel arbeitet. Sowas hoert man hier so oft. Von dort mit ein paar Brocken Nepali: “Nagarkotmaa jaane, “bus stop” kaahaa chhaa?” (dem Kauderwelsch sei Dank) den Bus zum Etappenziel Nagarkot gefunden. Da fuhren wir dann auf dem Dach mit mit ein paar uebermuetigen Nepali, die teilweise nicht mal eine Jacke dabei hatten, und es wurde kalt, denn es ging.....bergauf.
In Nagarkot angekommen war es schon fast dunkel, wir trafen auf Sarah aus Berlin und Sandra aus Hamburg und checkten alle im “Green Valley” ein. Super Hotel. Der Besitzer ist Buddhist und zuendete morgens und abends sehr starke Raeucherstaebchen an und sang buddhistische Gebete, was eine super entspannte Atmosphaere schaffte. Den so gepriesenen Sonnenaufgang konnten wir dank der Wolke, in der wir hingen, leider nicht sehen, dafuer aber das Wolkenmeer unter uns (siehe Photo).
Gegen Mittag nach viel Nepali Tea per Fuss weiter Richtung Nala. Zunaechst bergauf bis zum "Watch Tower" auf dem man mich oben von ein paar netten Indern umgeben sieht, dann nach Banepa und zuletzt per Bus rauf nach Dhulikel, wo wir in einem urfamiliaeren Guest House als einzige Gaeste unterkamen.

Nach einem tollen Morgen auf der Dachterrasse frueh weiter nach Barabise, wieder auf dem Dach, die Sonne zauberte mir wunderbar rote Wangen. In Barabise erfuhren wir, dass es wegen Dashain wohl keinen Bus mehr nach Tatopani geben wuerde. So wenig einladend war Barabise, dass wir uns zu Fuss auf den dreissig Kilometer Weg machten. Gluecklicher Weise kam so ungefaehr nach zehn Minute ein kleiner Lastwagen vorbei, bei dem wir auf die Ladeflaeche aufspringen durften. Die Strasse war abentuerlich, manchmal geteert, groesstenteils nicht und fuehrte ueber Wasserfaelle……ja ueber Wasserfaelle, Geroell und aehnliches hinueber. Am Ende kamen wir aber dennoch oben an.

Und hier endet Teil eins.

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